3. Fachtag im Rahmen des WEAR

ZADA e.V. - Nicolas Stampe
9. Dezember 2021

Am 03. Dezem­ber fand das drit­te digi­ta­le Fach­tref­fen im Rah­men des WEAR, der ers­ten Pro­jekt­stu­fe des Gesamt­pro­jekts ZADA, statt.

Der Titel die­ses Tref­fens: 

„Urteils­kraft för­dern – Anti­se­mi­tis­mus bekämpfen:

Neue For­men der Geschichts- und Poli­tik­ver­mitt­lung in Kunst- und Kultureinrichtungen.“

Dabei wur­den zunächst die Ergeb­nis­se der ers­ten bei­den Fach­tref­fen am 23. und 24. Novem­ber beschrie­ben. Für die anschlie­ßen­de Dis­kus­si­on wur­den neue For­men der Ver­mitt­lungs­ar­beit und Ziel­grup­pen­ori­en­tie­rung sowie Out­re­ach-Initia­ti­ven und künst­le­ri­sche Initia­ti­ven in den Vor­der­grund gestellt. Hier ging es einer­seits dar­um, mög­li­che Bil­dungs­for­ma­te für das ZADA aus­zu­lo­ten und ande­rer­seits die Fra­ge zu dis­ku­tie­ren, wel­che Rol­le Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen in der Bekämp­fung von Anti­se­mi­tis­mus und der Ent­wick­lung von Gegen­stra­te­gien spie­len können.

Die vier Impuls­vor­trä­ge, die im Mit­tel­punkt der Dis­kus­sio­nen stan­den beschäf­tig­ten sich mit den The­men Stoy­tel­ling in Muse­en, Aug­men­ted Rea­li­ty (AR) in der musea­len Ver­mitt­lung, kon­stru­ier­te Rea­li­tä­ten im vir­tu­el­len Raum sowie Geschichts­ver­mitt­lung über Social Media.

Zu den Teil­neh­mern gehör­ten u.a. die Lei­te­rin des Kom­pe­tenz­zen­trums für Prä­ven­ti­on und Empower­ment, Mari­na Cher­ni­vs­ky; der Anti­se­mi­tis­mus­be­auf­trag­te des Lan­des Ber­lin, Poli­tik­wis­sen­schaft­ler und Autor, Samu­el Salz­born; die Medi­en­his­to­ri­kern und z.Z. wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin im EU-Pro­jekt Visu­al Histo­ry of the Holo­caust, Anja Horst­mann; die Kunst­his­to­ri­ke­rin, Phi­lo­so­phin und Kura­to­rin an der Deut­schen Kine­ma­thek, Kris­ti­na Jasper; die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­ra­te­rin Andrea Kram­per, die Direk­to­rin von Two Foxes Con­sul­ting und DAAD Visi­t­ing Pro­fes­sor Depart­ment of Anthro­plo­gy and Socio­lo­gy an der Ben-Gur­i­on Uni­ver­si­ty of the Negev, Dani Kranz und der Co-Lei­ter des Forum demo­kra­ti­sche Kul­tur und zeit­ge­nös­si­sche Kunst, Fabi­an Bechtle.